Draussen zuhause

Feldeinsamkeit

Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
und sende lange meinen Blick nach oben,
von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlass,
von Himmelsbläue wundersam umwoben.

Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume; –
mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
und ziehe selig mit durch ewge Räume.

Hermann Allmers (1821-1902)

Dieses Gedicht hat mich so sehr berührt, weil ich mir jede Zeile sofort als ein Bild vor meinem geistigen Auge hervorrufen kann. Du nicht auch? Ein tolles Gefühl! Es holt mich ins Hier und Jetzt, ins einfach Sein. Und genau das ist in der heutigen Zeit wichtiger den je. Innehalten, die Gedanken ziehen lassen, bereit sein -leer werden- für die leisen Impulse des Inneren, DEINER Inutition.

Und weils gerade so schön ist, hier noch der passende Song von Andreas Bourani.

Die Kerze habe ich selbst gegossen. Die Dateien sind aus dem Silhouette Store.

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